Kinder, Klima und der Kampf für Gerechtigkeit in Afrika

Afrika trägt am wenigsten zu den globalen Emissionen bei, doch seine Kinder tragen die größte Last der Klimakrise.

Nach Angaben des Afrikanischen Expertenkomitees für die Rechte und das Wohlergehen des Kindes sind Millionen von Kindern auf dem gesamten Kontinent aufgrund von Überschwemmungen, Dürren und extremer Hitze von Hunger, Vertreibung, Krankheiten und dem Verlust ihrer Bildung betroffen.

Der Klimawandel ist weder geschlechts- noch altersneutral. Er trifft die Jüngsten und Schwächsten am härtesten, insbesondere Mädchen, Kinder mit Behinderungen und Menschen in ländlichen oder konfliktgefährdeten Regionen.

Wir bei PROSDOMA sind überzeugt, dass Klimagerechtigkeit auch Kindergerechtigkeit umfassen muss. Die Stimmen afrikanischer Kinder werden viel zu oft überhört. Es ist an der Zeit, ihre Rechte in jeder Klimapolitik, jedem Plan und jedem Budget in den Mittelpunkt zu stellen.

✅ Was kann getan werden?

1️⃣ Kinderzentrierte Klimapolitik

Die Regierungen müssen ihre Klimastrategien mit der Afrikanischen Charta der Rechte und des Wohlergehens des Kindes in Einklang bringen.

2️⃣ Bildung für Resilienz

Schulen sollten mit klimaresistenter Infrastruktur ausgestattet und Klimabildung frühzeitig in die Lehrpläne integriert werden.

3️⃣ Jugendbeteiligung

Kinder und Jugendliche sollen auf allen Ebenen in Klimadialoge und Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

4️⃣ Die Schwächsten schützen

Stärkung der Gesundheitssysteme, des sozialen Schutzes und der Ernährungssicherheit für gefährdete Kinder.

Klimagerechtigkeit beginnt mit Kindergerechtigkeit. Lasst uns für eine Zukunft kämpfen, in der sie überleben und sich entfalten können.

Mehr erfahren Sie unter: www.prosdoma.org

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von ED

Quelle:

Afrikanischer Expertenausschuss für die Rechte und das Wohlergehen des Kindes (2022). Kontinentale Studie zum Klimawandel und den Kinderrechten in Afrika.


Wasser ist ein Menschenrecht, aber in Afrika noch keine Realität.

Mehr als 300 Millionen Menschen in Afrika haben immer noch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Angesichts des bevorstehenden Jahres 2025 ist die „Afrikanische Wasservision“ dringlicher denn je: gerechte und nachhaltige Wasserversorgung für alle.

Jeder dritte Afrikaner hat keinen verlässlichen Zugang zu sauberem Wasser.

Schlechte Regierungsführung und Unterinvestitionen verschärfen die Ungleichheit.

Frauen und Kinder laufen jeden Tag stundenlang, um Wasser zu holen.

Wasser ist nicht nur ein Bedürfnis, sondern ein Recht. Dennoch bleiben Millionen Menschen außen vor. Dies ist ein geschlechtsspezifisches Problem, eine Herausforderung für den Klimawandel und ein Entwicklungsnotstand.

Wir bei PROSDOMA schließen uns dem Aufruf der African Water Vision zum Handeln an.

✅ Was kann getan werden?

1️⃣ Gemeinschaften an erste Stelle setzen

Lokale Stimmen müssen in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Wasserlösungen müssen von denjenigen getragen werden, denen sie dienen.

2️⃣ In klimaresistente Infrastruktur investieren

Die Wasserversorgungssysteme müssen an veränderte Wetterbedingungen, Dürren und Überschwemmungen angepasst werden, insbesondere in ländlichen und benachteiligten Regionen.

3️⃣ Förderung von Führungspositionen der Frauen

Frauen sollen als Entscheidungsträgerinnen in der Wasserbewirtschaftung und der lokalen Ressourcenplanung ausgebildet und gefördert werden.

4️⃣ Förderung der regionalen Zusammenarbeit

Afrikas Flüsse fließen über Grenzen hinweg. Eine enge länderübergreifende Koordination ist für eine gerechte Wasserversorgung unerlässlich.

Lasst uns die Vision in die Tat umsetzen. Die Zeit ist jetzt.

Mehr erfahren Sie unter: www.prosdoma.org

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von ED

Quelle:

Afrikanische Entwicklungsbank & UN-Water Africa (2003). Afrikanische Wasservision 2025: Gerechte und nachhaltige Wassernutzung für sozioökonomische Entwicklung.


Klima- und Nachhaltigkeitstrends 2025: Ein Wendepunkt für globales Handeln

Das Jahr 2025 zeichnet sich als Wendepunkt für die Nachhaltigkeit ab. Laut dem Bericht „Nachhaltigkeits- und Klimatrends 2025“ erleben wir gleichzeitig ein wachsendes Klimabewusstsein, zunehmenden Regulierungsdruck und eine steigende Marktnachfrage nach nachhaltigen Praktiken – gleichzeitig aber auch zunehmende Klimarisiken und soziale Ungleichheit.

Von klimabedingter Migration bis hin zu Störungen der Ernährungssysteme – der Globale Süden sieht sich verstärkten Risiken ausgesetzt. Gleichzeitig stehen Unternehmen und Regierungen unter zunehmendem Druck, den Übergang zu grünen Wirtschaftssystemen, ethischen Lieferketten und inklusiver Innovation zu gestalten.

Der Bericht betont, dass Klimaresilienz keine Option mehr ist. Sie ist eine Notwendigkeit – und muss marginalisierte Gemeinschaften in die Lösungsansätze einbeziehen.

Wir bei PROSDOMA glauben, dass 2025 das Jahr sein muss, in dem Klimaschutzambitionen auf soziale Gerechtigkeit treffen. Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur Emissionen, sondern auch Gerechtigkeit, Zugang und Überleben.

✅ Was kann getan werden?

1️⃣ Klimaverantwortung durchsetzen

Wir unterstützen politische Maßnahmen, die Unternehmen und Regierungen für ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen verantwortlich machen.

2️⃣ In klimaresistente Infrastruktur investieren

Finanzierung lokaler, erneuerbarer und anpassungsfähiger Systeme in gefährdeten Regionen.

3️⃣ Stärkung der Zivilgesellschaft

Förderung von Basisinitiativen und gemeinschaftsbasierten Klimalösungen.

4️⃣ Priorisieren Sie einen gerechten Übergang

Sicherstellen, dass bei einem grünen Wandel die Stimmen und Lebensgrundlagen von Arbeitern, Landwirten und benachteiligten Bevölkerungsgruppen berücksichtigt werden.

Gestalten Sie mit uns eine Zukunft, die nicht nur nachhaltig, sondern auch gerecht ist.

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von ED

Quelle:

Netzwerk des Globalen Kompakts der Vereinten Nationen (2025). Nachhaltigkeits- und Klimatrendpapier.


Zukunftssichere Landwirtschaft: Nachhaltige Landwirtschaft im Jahr 2025

Angesichts der sich verschärfenden Klimakrise und des globalen Bevölkerungswachstums markiert das Jahr 2025 einen entscheidenden Wendepunkt für die Transformation der Landwirtschaft. Der aktuelle Bericht „Nachhaltige Landwirtschaft 2025“ unterstreicht, dass die konventionelle Landwirtschaft angesichts von Bodendegradation, Wasserknappheit und steigenden Emissionen nicht mehr zukunftsfähig ist.

Doch es gibt Hoffnung. Der Bericht zeigt, wie nachhaltige Praktiken wie regenerative Landwirtschaft, Agrarökologie und Kreislaufwirtschaft bei Nährstoffen weltweit an Bedeutung gewinnen, insbesondere in Regionen, die anfällig für Klimastress sind.

Entscheidend für diesen Wandel sind lokale Anpassung, Technologietransfer und eine inklusive Regierungsführung. Millionen von Kleinbauern sind jedoch weiterhin von diesem Wandel ausgeschlossen, da ihnen der Zugang zu Finanzmitteln, Werkzeugen und Schulungen fehlt.

Wir bei PROSDOMA glauben, dass Ernährungsgerechtigkeit und Klimagerechtigkeit untrennbar miteinander verbunden sind. Eine nachhaltige Zukunft beginnt im Boden – aber sie gedeiht mit Gleichberechtigung und Inklusion.

✅ Was kann getan werden?

1️⃣ Kleinbauern stärken

Zugang zu Schulungen, Märkten und Finanzierungsmöglichkeiten bieten, die auf die lokalen Gegebenheiten zugeschnitten sind.

2️⃣ Förderung naturbasierter Lösungen

Ausweitung von Agroforstwirtschaft, Kompostierung und ressourcenschonender Landwirtschaft zur Wiederherstellung von Ökosystemen.

3️⃣ Unterstützung inklusiver Politikgestaltung

Sicherstellen, dass die Stimmen der Landwirte, insbesondere von Frauen und Jugendlichen, bei Klima- und Agrarpolitikdiskussionen Gehör finden.

4️⃣ Innovation mit Eigenkapital finanzieren

Investieren Sie in digitale Landwirtschaft und klimaschonende Technologien, die auch für unterversorgte Bevölkerungsgruppen zugänglich sind.

Gestalten Sie mit uns eine widerstandsfähige, gerechte und nachhaltige Zukunft.

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Von ED

Quelle:

MIR (2025). Nachhaltige Landwirtschaft im Jahr 2025: Chancen für Klimaresilienz und Gerechtigkeit.


Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen: Eine globale Ungerechtigkeit, die wir beenden müssen.

Weltweit haben 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 4,2 Milliarden keine sichere Sanitärversorgung. Dies ist nicht nur ein Entwicklungsproblem, sondern eine Menschenrechtskrise.

Der UN-Bericht „Still One Earth“ hebt hervor, dass trotz globaler Fortschritte Ungleichheiten bei der Wasserversorgung und Sanitäranlagen weiterhin bestehen, insbesondere in einkommensschwachen Regionen und von Konflikten betroffenen Gebieten.

Der Mangel an sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen begünstigt Krankheiten, gefährdet die Bildung (insbesondere von Mädchen) und verfestigt die Armut. Der Klimawandel verschärft diese Situation zusätzlich und führt zu mehr Überschwemmungen, Dürren und Vertreibungen.

Wir bei PROSDOMA glauben, dass Wasser ein Recht und kein Privileg ist. Es ist Zeit zu handeln.

✅ Was kann getan werden?

1️⃣ Öffentliche Investitionen ausweiten

Regierungen und Geber müssen Wasser und Sanitärversorgung in nationalen Haushalten und Wiederaufbauplänen priorisieren.

2️⃣ Unterstützung gemeinschaftsbasierter Lösungen

Lokale Arbeitskräfte schulen, Basisorganisationen stärken und sicherstellen, dass die Dienstleistungen erschwinglich und kulturell angemessen sind.

3️⃣ Innovationen für mehr Gerechtigkeit

Setzen Sie auf inklusive Technologien wie Solarpumpen, intelligente Sanitärsysteme und kostengünstige Filtration, um auch marginalisierte Gemeinschaften zu erreichen.

4️⃣ Klimaresilienz sicherstellen

Wasserversorgung und Sanitäranlagen müssen in Klimaanpassungsstrategien integriert werden. Die Infrastruktur muss zukunftssicher für steigende Risiken gestaltet werden.

Jeder Tropfen zählt – aber nur, wenn er sicher und für alle zugänglich ist.

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von ED

Quelle:

UNEP & GRID-Arendal (2022). Still One Earth: Water and Sanitation.

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