Afrika und die Klimakrise: Eine unverhältnismäßige Last

Afrika trägt am wenigsten zu den globalen Treibhausgasemissionen bei – steht aber dennoch vor einigen der größten Herausforderungen. härteste Konsequenzen des Klimawandels. Von steigenden Meeresspiegeln und anhaltenden Dürren bis hin zu Nahrungsmittelknappheit und politischer Instabilität – der Kontinent steht an vorderster Front einer Krise, die er nicht verursacht hat.

Jüngste Forschungsergebnisse zeigen dass der Klimawandel bereits jetzt die Entwicklungsperspektiven Afrikas untergräbt, die Armut verschärft und die Landwirtschaft, die Wasserversorgung und die menschliche Sicherheit enorm belastet (Tadesse, 2010).

Hier sind vier dringende Wahrheiten, denen wir uns stellen müssen:

1️⃣ Die Regenlandwirtschaft ist gefährdet.
Über 70 % der afrikanischen Bevölkerung sind auf Regenfeldbau angewiesen. Veränderungen der Niederschlagsmuster, Wüstenbildung und Bodendegradation bedrohen die Nahrungsmittelproduktion und die Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung.

2️⃣ Wasserknappheit schürt Konflikte.
Der Wettbewerb um Wasserressourcen verschärft sich – dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit lokaler und regionaler Streitigkeiten.

3️⃣ Der Klimawandel wirkt als Bedrohungsverstärker.
Es verschärft bestehende Schwachstellen wie Armut, Migration und Ernährungsunsicherheit.

4️⃣ Anpassung erfordert Gerechtigkeit.
Afrika braucht Unterstützung nicht in Form von Wohltätigkeit, sondern im Sinne von Klimagerechtigkeit – einschließlich Finanzierung, Datenzugang und inklusiver Entscheidungsfindung.

Was kann man also tun?

✅ Erhöhung der internationalen Klimafinanzierung für afrikanisch geführte Lösungen
✅ Frühwarnsysteme und lokale Anpassungsfähigkeit stärken
✅ Investieren Sie in nachhaltige Landwirtschaft, Zugang zu Wasser und von Jugendlichen getragene Innovationen
✅ Afrikanische Stimmen in den Mittelpunkt der globalen Klimaverhandlungen stellen

Bei PROSDOMAWir setzen diese Lösungen in die Praxis um – von der Unterstützung der Agrarökologie und der Wasserbildung in Westafrika bis hin zur Klimabildung und Integrationshilfe für Migranten in Kanada.

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Von ED

Quelle: Tadesse, D. (2010). Die Auswirkungen des Klimawandels in Afrika. ISS Paper 220. Institut für Sicherheitsstudien.
https://www.issafrica.org

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Ernährungssicherheit in Afrika: Ein Aufruf zu langfristigem, gemeinschaftlich getragenem Handeln

Klimawandel, HIV/Aids, Bevölkerungswachstum und wiederkehrende Naturkatastrophen gefährden Millionen von Afrikanern durch chronische Ernährungsunsicherheit. Kurzfristige Lösungen werden den Hunger jedoch nicht langfristig beseitigen.

Aktuelle Programmdaten Die Studie der International Federation (2008) zeigt, dass ganzheitliche, integrierte Ansätze unerlässlich für den Aufbau nachhaltiger Ernährungssicherheit sind. Eine Fünfjahresstrategie, an der 15 afrikanische nationale Gesellschaften von Uganda bis Swasiland beteiligt waren, betonte gemeinschaftsbasierte Maßnahmen, sektorübergreifende Koordination und nachhaltige Investitionen.

4 wichtige Erkenntnisse:

1️⃣ Ernährungssicherheit muss von der Gemeinschaft getragen werden.
Projekte, die auf lokaler Führung und lokalem Wissen basieren – wie Gemeinschaftsgärten oder Ernährungsschulungen – weisen einen höheren Erfolg und ein langfristiges Engagement auf.

2️⃣ Integration ist der Schlüssel.
Ernährungssicherheit funktioniert am besten in Kombination mit Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit (z. B. HIV-Versorgung), Wasser, Sanitärversorgung und Klimaanpassung.

3️⃣ Die Berücksichtigung von Verwundbarkeit muss die Prioritäten bestimmen.
Um einen gerechten Fortschritt zu erzielen, ist es unerlässlich, die 20 % der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu erreichen, insbesondere Frauen, Kinder und von HIV betroffene Haushalte.

Was kann man tun?
✅ Langfristige nationale Ernährungssicherungspläne finanzieren
✅ Unterstützung afrikanisch geführter Rahmenwerke mit lokaler Eigenverantwortung
✅ Strategien für Ernährung, Gesundheit und Katastrophenvorsorge verknüpfen
✅ Basisorganisationen befähigen, die Führung zu übernehmen

Bei PROSDOMAWir wenden diese Prinzipien täglich an, von der regenerativen Landwirtschaft in Kamerun bis hin zur Aufklärung über Ernährungsgerechtigkeit für Neuankömmlinge in Kanada. Wir wissen, dass Resilienz wächst von den Wurzeln bis zur SpitzeDie

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Von ED

Quelle: Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. (2008). Ernährungssicherheit in Afrika. Appell Nr. MAA00023. https://www.ifrc.org/docs/appeals/annual08/MAA0002308pu1f.pdf

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Nachhaltigkeit in Afrika: Mehr als Land, mehr als Erträge

Afrika ist reich an natürlichen Ressourcen, kultureller Vielfalt und ökologischem Potenzial. Dennoch schränken Umweltzerstörung, soziale Ungleichheiten und die Auswirkungen des Klimawandels weiterhin die Fähigkeit des Kontinents ein, sich gerecht und nachhaltig zu entwickeln.

Aktuelle Forschung hebt hervor, dass die Modernisierung der Landwirtschaft zwar die Produktion steigert, gleichzeitig aber auch die Bodendegradation, die Wasserknappheit und die soziale Ausgrenzung, insbesondere unter den landlosen Armen, verschärft (Whitfield, 2016).

4 wichtige Erkenntnisse:

1️⃣ Die Landwirtschaft birgt sowohl Fortschritt als auch Risiken.
Modernisierung und Intensivierung steigern zwar die Erträge, schädigen aber oft Ökosysteme und vertreiben gefährdete Landwirte.

2️⃣ Der Reichtum an natürlichen Ressourcen ist ungleich verteilt.
Rohstoffgewinnung und Naturschutzgebiete kommen allzu oft Eliten zugute, während die lokale Bevölkerung ausgeschlossen wird.

3️⃣ Bei der Ernährungssicherheit geht es nicht nur um Produktion.
Die arme Landbevölkerung ist aufgrund saisonaler Schwankungen, begrenzter Kaufkraft und geschlechtsspezifischer Ungleichheiten beim Zugang zu Land weiterhin unterernährt.

4️⃣ Top-down-Entwicklung verfehlt das Ziel.
Globale Agenden ignorieren oft lokales Wissen, Machtverhältnisse und die Realitäten des Ökosystems.

Was kann man tun?

✅ Unterstützung der Agrarökologie und der Landrechte von Kleinbauern
✅ Integration der Planung von Nahrungsmitteln, Energie und Wasser.
✅ Finanzierung von gemeinschaftlich getragenen Naturschutzprojekten, nicht nur von CO2-Zertifikaten
✅ Sicherstellen, dass Frauen und Jugendliche den Übergang zu mehr Nachhaltigkeit anführen

Bei PROSDOMAWir setzen diese Erkenntnisse in die Tat um. Ob es um die Wiederherstellung von Land in Westafrika oder die Förderung eines gerechten Zugangs zu Nahrungsmitteln und Ressourcen in Kanada geht – wir verankern Nachhaltigkeit in Gerechtigkeit, nicht nur in Kennzahlen.

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Von ED

Quelle: Whitfield, S. (2016). Umwelt- und soziale Nachhaltigkeit in Afrika. ISPI-Hintergrundpapier Nr. 2.https://www.ispionline.it

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Intelligentes Wasser, intelligentere Zukunft: Wie KI das Wassermanagement verändert

Weltweit stehen Wasserversorger vor einer doppelten Krise: veraltete Infrastruktur und zunehmende Klimaunsicherheit. Künstliche Intelligenz (KI) bietet jedoch einen vielversprechenden Lösungsweg – vorausgesetzt, sie wird strategisch eingesetzt.

Aktuelle Forschungsergebnisse der Asiatischen Entwicklungsbank zeigen KI kann die Leckageerkennung, die Bedarfsprognose und die Energieeffizienz deutlich verbessern und den Energieversorgern Einsparungen von bis zu 11 % der jährlichen Kosten und gleichzeitig die Klimaresilienz und das SDG 6 voranzubringen (ADB, 2020).

Hier sind 4 wichtige Erkenntnisse:

1️⃣ Von Lecks zu Erkenntnissen.
Mithilfe von KI-gestützten Hydraulikmodellen (Hydraulic Modeling 2.0) werden Echtzeitdaten verwendet, um Rohrbrüche, unbefugte Nutzung und Sensorausfälle zu lokalisieren und die Infrastruktur in ein intelligentes System zu verwandeln.

2️⃣ Optimieren, nicht zu viel ausgeben.
KI hilft Energieversorgungsunternehmen dabei, weniger Sensoren effektiver zu platzieren, wodurch unnötige Kapitalkosten reduziert und gleichzeitig der Informationsfluss maximiert werden.

3️⃣ Menschliches Verhalten ist wichtig.
Intelligente Stromzähler und datengetriebene Modellierung müssen soziale Muster, informelle Verbindungen und saisonale Schwankungen berücksichtigen, nicht nur technische Spezifikationen.

4️⃣ Hybridansätze funktionieren am besten.
Die Kombination physikalisch basierter Modelle mit maschinellem Lernen (eine Hybridmethode) führt zu besseren Vorhersagen, Anpassungen und Entscheidungen.

Was kann man tun?
✅ Investieren Sie in KI-Pilotprogramme für Wasserversorgungsunternehmen
✅ Förderung erschwinglicher IKT-Systeme für Städte im globalen Süden
✅ Digitale Wasserwerkzeuge mit öffentlichem Vertrauen und ethischen Grundsätzen verknüpfen
✅ Unterstützung von Schulungen und inklusiver Governance in intelligenter Infrastruktur

Bei PROSDOMAWir setzen uns für Klimatechnologie-Lösungen ein, die Innovation und Gerechtigkeit gleichermaßen in den Vordergrund stellen. Ob intelligente Bewässerung in Afrika oder Wasserkompetenz für Neuankömmlinge in Kanada – wir sind überzeugt, dass Technologie den Menschen dienen muss.

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Von ED

Quelle: Asiatische Entwicklungsbank (2020). Einsatz künstlicher Intelligenz für intelligente Wassermanagementsysteme (ADB Brief Nr. 143). https://doi.org/10.22617/BRF200191-2

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Wenn in der Schule ein Baum wächst, schlägt eine Zukunft Wurzeln.

Das Pflanzen von Bäumen in Schulen bewirkt mehr als nur eine Begrünung der Landschaft; es fördert das Klimabewusstsein, die Ernährungssicherheit und die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft.

Aktuelle Bildungsleitfäden von Regreening Africa betonen die transformative Rolle von Baumpflanzungen an afrikanischen Schulen. Diese Programme vermitteln nicht nur Umweltbewusstsein, sondern bieten auch Schatten, Nahrung, Lebensgrundlagen und Lernmöglichkeiten (Koech et al., 2022).

4 wichtige Erkenntnisse:

1️⃣ Schulen sind wirkungsvolle Plattformen für Veränderungen.
Das Pflanzen von Bäumen vermittelt Klimawissenschaften, Teamarbeit und langfristige Pflege – und das alles auf dem Schulhof.

2️⃣ Die richtigen Bäume sind entscheidend.
Obstbäume liefern Nährstoffe, Schattenbäume kühlen Klassenzimmer und Heilbäume fördern die Gesundheit – alle ausgewählt nach den Bedürfnissen der Region.

3️⃣ Beteiligung schafft Verantwortungsgefühl.
Die Einbindung von Schülern, Lehrern und Gemeinden gewährleistet eine langfristige Betreuung und beugt Schäden durch Nutztiere oder Vernachlässigung vor.

4️⃣ Kompostierung und Baumschulen vervielfachen die Wirkung.
Schulen, die Kompostsysteme und Baumschulen einrichten, lassen nicht nur Bäume wachsen, sondern fördern auch Fähigkeiten, Arbeitsplätze und Umweltbewusstsein.

Was kann man tun?

✅ Unterstützung der schulischen Agroforstbildung
✅ Finanzieren Sie Schulkindergärten und Klimaclubs
✅ Förderung der Führungsrolle von Mädchen im Umweltschutz
✅ Baumpflanzungen in nationale Bildungsstrategien integrieren

Bei PROSDOMAWir glauben, dass Klassenzimmer zu Klimalaboren werden können. Vom Pflanzen von Bäumen in afrikanischen Dörfern bis hin zur Vermittlung von Klimagerechtigkeit an kanadischen Schulen – wir verankern Lernen in der Natur.

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Von ED

Quelle: Koech, G., Tengetile, ZM, & Bourne, M. (2022). Leitfaden zum Pflanzen von Bäumen in Schulen. Welt-Agroforstwirtschaft (ICRAF), Nairobi, Kenia.

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